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Dienstag, 18. Januar 2011

Hong Kong ( Teil 1 )


01P1040223 Um 17 Uhr sind wir gut in Hong Kong angekommen. Am Flughafen angekommen haben wir eine Info aufgesucht und uns mit Maps eingedeckt. Haben auch gleich den günstigen Bus in die Stadt gefunden.  Für den Abend haben wir noch kein Hostel reserviert gehabt aber mal geschaut welche es gibt und irgendwie befinden die sich alle günstigen in der Nathan Road (Kowloon) in den Chungking Mansions. Das Chungking Mansions ist ein aus fünf Teilkomplexen bestehendes Gebäude.
 
04P1040089Das Chungking Mansions ist für seine außerordentlich preiswerten
Beherbergungsmöglichkeiten bekannt – das hier war unsere
 
Von außen sieht es aus als würde man in so einen Markt laufen. Davor lauter Pakis, Inder, Afrikaner, Chinesen usw., die einem eine der Unterkünfte, Drogen, gefälschte Ware oder sonstiges andrehen wollen. Schon sehr nervig und gewöhnungsbedürftig.
 
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Hier gibt es für jeden Block 2 Aufzüge und da quetscht man sich mit mind.5 anderen bis in den  (höchstens) 16. Stock. In dem Gebäude gibt es pro Block mind. 50 Unterkünfte. Drin sieht es echt aus wie ne Bruchbude. Man findet teilweise gar nicht die „Eingänge“ weil es so verschachtelt ist und die Gefahr sich zu verlaufen ist sehr groß.
 
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So wir sind dann hier rein und weil es uns echt schon zu blöd war haben wir uns sozusagen für das erstbeste entschieden: Das New Asia Guesthouse. Hier sind wir jetzt immer noch weil wir die Vermutung haben, dass die eh alle gleich aussehen und das gleiche „bieten“. Bezahlen jetzt 10 Euro pro person und haben aber Internet. Das Zimmer ist natürlich nicht der Hammer (sieht aus wie eine Gefängniszelle) aber man gewöhnt sich dran. :-) Hat ein Doppelbett und Bad. Das reicht. Und wenn die Zimmer günstiger sind dann um 2 Euro, haben aber dafür kein Internet und das geht für uns leider nicht. An dem Abend konnten wir nicht mehr viel machen da der Tag doch sehr anstrengend war.
 
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An unserem „ersten“ Tag in HK haben wir erst mal ausgeschlafen und die Nacht war eigentlich angenehm bis auf dass das Fenster nicht richtig zu geht. Ach und so was wie Nachtruhe gibt es hier natürlich auch nicht aber kein Problem für uns...Um halb 4 sind wir dann mal gemütlich raus und die Nathan Road hoch gelaufen.
 
HK scheint auf jeden Fall nicht langweilig zu sein...günstig scheint es auch zu sein wobei wir glauben, China kann bis jetzt nichts toppen. ;-) Haben dann abends auch gleich mal den Ladies market, den Tempel Night market und den Jade market besucht. Das war echt cool.  Zum Schluss haben wir uns zum essen eine heiße Platte gegönnt.
 
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182P1040348 Heute ging es grad wieder so weiter :-) Haben uns nämlich vorgenommen alles chillig angehen zu lassen.... Haben uns vormittags mal Mong Kok angeschaut. Abends sind wir die Nathan Road wieder hoch gelaufen bis zur Avenue of Stars. Die Avenue of Stars ist eine Straße in Hong Kong, die sich nach dem Vorbild des Hollywood Walk of Fame in LA ,in einer Reihe von goldenen Sternen die Namen und Handabdrücke berühmter japanischer Filmstars befinden.
 
 
 
 
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Abends um 8 findet da immer so für ca. 20 Minuten die Symphonie of lights statt . Bei dieser Lichter und Lasershow sind mehr als 35 Hochhäuser in Kowloon und Hongkong Island beteiligt die zur Musik die Farben wechseln. War ganz nett aber ehrlich gesagt waren weder Mari noch ich sehr beeindruckt :-)
 
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Am nächsten Tag haben wir uns Hong Kong Island angeschaut. Mit der Star Ferry sind wir für 20 Cent rübergekommen. Dort sind wir mit der längsten außenstehenden, überdachten Rolltreppe der Welt bis zum Man Mo Tempel „geliftet“. In den sind wir dann auch mal rein. Allerdings hat da alles nach Räucherstäbchen gestunken und es standen dort lauter kleine und große Buddhas, die angebetet wurden. Nicht wirklich spannend. ;-)
 
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Später sind wir die Hollywood Avenue entlang und dann in den Western Market. Mit der Tram sind wir weiter zu Causeway Bay und dem Victoria Park. Sind wir dann alles zurück und noch zum Convention & Exhibition Center. Da steht die imposante Skulptur der ewigblühenden Bauhinia auf dem Golden Bauhinia Square.
 
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Erinnert an den bedeutendsten Tag der Geschichte Hong Kongs:
die Rückgabe der ehemaligen Britischen Kronkolonie an die
Volksrepublik China und die Gründung der
Sonderverwaltungsregion Hong Kong am 1.Juli 1997.
 
In Wan Chai wieder mal auf einen Markt und dort gab es dann eklig mal wieder Schlange zum essen. Pfui! Sind dann ins Soho Viertel gelaufen und haben es uns gut gehen lassen. Mari wollt ja schon die ganze Zeit mal Sushi und hier gab es dann sogar All you can eat Sushi. Hat zwar 20 euro pro Nase gekostet aber man gönnt sich ja sonst nichts :-) . Allerdings war es kein Buffet sondern man konnte aus verschiedenen „Kategorien“ auswählen.  Danach sind wir noch in das Partyviertel  Lan Kwai Fong und haben dort gemütlich etwas getrunken :-)
 
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Samstag, 15. Januar 2011

Hong Kong ( Teil 2 )

Am 16.1 haben wir einen Ausflug ins Stanley Viertel gemacht. Dort haben wir den kleinen Stanley Market besucht und bei gutem Wetter einen Spaziergang entlang der Promenade gemacht.  Haben uns es dann an der Uferpromenade mit unserem 7Eleven-Essen gemütlich gemacht. Auf dem Rückweg haben wir noch einen Abstecher zur Repulse Bay gemacht. Einer der schönsten Strände Hong Kong´ s. Für uns auch der erste Strand auf unsere Reise!!!

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176P1040319 Am nächsten Tag haben wir leider verschlafen und so hat es sich nicht mehr gelohnt die Discovery Bay zu besuchen. Also sind wir noch mal durch HK Island spaziert. Im Soho Viertel haben wir uns dann mal um 16 uhr in der britischen Bar Yorkshire Pudding einen Drink mit Käsechips genehmigt :-) Sehr lecker! Danach wollten wir zum Peak hoch aber das schlechte Wetter (sehr neblig) und die lange Warteschlange haben unsere Meinung geändert. So sind wir dann mit der Ferry heim. Sind dann noch mal zu Avenue of Stars, um noch mal paar Bilder für uns zu machen.

 

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Am Abend haben wir noch unseren Flug für die Philippinen gebucht. Es war geplant am Mittwoch (19.1) 1.40 Uhr zu fliegen aber erst nachdem wir definitiv gebucht haben ist uns erst mal aufgefallen, dass logischerweise(!) der Flug aber am Dienstag nach Mitternacht ist. Naja blöd gelaufen, da wir ja auch das Zimmer für eine weitere Nacht gebucht haben. Gut Flüge nachts buchen sollte man besser also lassen :-) Haben uns dann aber damit abgefunden. Das größeres Problem war wohl eher, dass das Wetter auf den Philippinen sehr regnerisch ist. Wir hoffen sehr, dass ändert sich mit unserer Ankunft!! Am 18.1: haben wir dann beschlossen nichts mehr groß zu machen. Also sind wir gegen 14 Uhr mal raus sind bisschen rumgelaufen haben gegessen und uns von Hong Kong verabschiedet.

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Dienstag, 11. Januar 2011

Japan ( Teil 1 )

TOKYO – Silvester auf japanisch oder doch eher schwäbisch?

176P1030347 Unsere ersten 3 Tage in Tokyo haben wir sehr gut rumgebracht. Wir hatten ein schönes und für Tokyo Verhältnisse günstiges Hotel und die Stadt ist auch echt cool und CRAZY. Es gibt verschiedene Stadtviertel und diese sind sehr unterschiedlich. Zeitlich hat es uns noch nicht gereicht alles zu sehen, was wir sehen wollten aber haben ja nochmal 3 Tage für Toyko nach unserem Trip durch den Westen Japans.
 
 
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128P1030290 Wie bereits gesagt, der einzige Nachteil hier für Backpacker sind die hohen Preise aber naja da müssen wir jetzt durch. Unser Silvester war auch schön aber eher ruhig. Es ist halt doch nicht so einfach wenn man sich nicht auskennt und auch mit dem Geld nicht wirklich flexibel ist. :-) Außerdem sehr schlecht wenn man davor in China war, wo alles um das 5fache billiger war! Auf jeden Fall haben wir einen Platz zum Essen gesucht und es war überall schon sehr88CIMG1118 voll und wie gesagt sehr teuer. Wir haben uns zwar vorgenommen uns etwas zu gönnen aber als Backpacker ist manchmal schon jeder Cent zu viel, wirklich krass und vielleicht auch ein wenig übertrieben. Vermutlich wohl aus Angst uns reicht das Geld nicht :-) Wir stehen dann immer schon vor den Restaurants und ehrlich gesagt vergeht uns dann sogar schon wieder der Hunger wenn man für einen MINI-Teller 10-20 Euro zahlen muss.
 
 
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Um Mitternacht waren wir am Tokyo Tower (Imitation vom Eiffelturm) und haben den angeschaut wie er geleuchtet hat ;-) Anschließend waren wir an einem Schrein und dort haben die Japaner um punkt 12 alle weißen Luftballons fliegen lassen. Bringt wohl Glück....:-) Ist mal was anderes gewesen....Um halb 3 sind wir dann zurück ins Hotel.

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Sonntag, 2. Januar 2011

Japan ( Teil 2 )

HIROSHIMA & BEPPU & MIYAJIMA – Der Westen Japans

29CIMG1094 Am 2.1 haben wir ausgecheckt und los ging unser 7-tägiger Trip durch den Westen Japans. Für Backpacker durch Japan zu reisen ist sehr teuer. Eine gute Alternative ist der Japan Rail Pass, welcher nur außerhalb von Japan erworben werden kann. Der Japan Rail Pass ist ein einmaliges Pauschalticket, mit dem man unbegrenzt im Streckennetz von Japan Railways während 7, 14 oder 21 Tagen reisen kann.

Im Zug war alles gut und wir haben uns gefreut, dass alles geklappt hat. Denn wenn  man da zum ersten Mal steht, blickt man nicht sofort durch. Vieles steht zwar auf englisch da, aber die höflichen Japaner sprechen leider auch nicht wirklich gut englisch. In Kokura mussten wir umsteigen und hatten nur 10 Min. Als wir dann im 2ten Zug waren hielt die Freude nicht lange. Noch bevor der Zug losgefahren ist (zum Glück) hat Mari bemerkt, dass er unsere 3te Tasche im anderen Zug hat liegen lassen. Hatten beide 36CIMG1101unseren kleinen Rucksack und eine 3te Tasche mit Kulturbeutel und Klamotten dabei. Hatten richtig Glück, dass wir in Tokyo in der Horidome Villa tatsächlich die 2 großen Rucksäcke lagern durften bis wir wieder kommen. Ist eine große Erleichterung, weil hier überall alles überfüllt ist. Tja wir sind dann sofort raus und nach einem Hin und Her haben wir dann geblickt wo die Tasche ist und da sind wir dann direkt hingefahren. Auf dem Weg haben wir auch beschlossen doch noch ein bisschen weiter runter zu fahren, wenn wir schon im Zug sitzen. Konnten dann 2 Plätze reservieren und sind dann MIT unserer Tasche nach Beppu, die Stadt der heißen Quellen.... Auf jeden Fall war es mal ein gutes Gefühl, dass nicht immer nur ich irgendwas liegen lasse :-)

 

39CIMG1110 In Beppu haben wir ein Hotel gesucht und haben ein günstiges Guesthouse gefunden. War für Japan-Verhältnisse nicht schlecht. Haben zusammen ca. 20 Euro für ein Zimmer im Japanese Style (also auf dem Boden schlafen) bezahlt und haben uns mit anderen Reisenden ein großes Wohnzimmer mit Internet und Küche geteilt. Abends waren wir nach 9h Zugfahrt echt k.o. Am nächsten Morgen sind wir in solch eine heiße Quelle. War sogar umsonst, da Feiertag war. Doof halt, dass Männer und Frauen getrennt waren. Naja bin rein und hab mich ausgezogen und ich muss gestehen, ich war sehr erstaunt, dass ich die Einzige im Raum war, die rasiert war…Alle anderen Frauen hatten voll den Busch. Nicht dass ich was dagegen hätte, quatsch aber ich kam mir schon ein wenig blöd vor und hatte fast schon ein schlechtes Gewissen :-) Was aber witzig war, Mari hat mir danach erzählt bei den männlichen Japaner war es wohl genauso hihi.

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Gut dann muss man sich ja davor abwaschen mit den Eimern wie früher und ich war da vielleicht 15 min drin aber dann musste ich raus - echt ZU heiß! Aber Mari ging es ähnlich und so haben wir uns draußen wieder getroffen. Frisch gewaschen sind wir gleich an den Bahnhof und wollten nach Hiroshima. Naja leider aber gab es keine Sitzplätze mehr und wir mussten da fast 2h stehen das war vielleicht Horror, da wir im Zwischenabteil standen mit 15 anderen und die Luft  dementsprechend war....

Als wir abends in Hiroshima ankamen konnten wir direkt unser vorgebuchtes Hotel ansteuern.  Das Hotel war ähnlich wie in Tokyo und für uns ein Paradies, da man seine eigenen Handtücher und Kosmetikartikel nicht braucht. Es wird ja alles bereitgestellt. :-)

235P1030496Japan hat ein besonderes Verhältnis zur Zeit-Tempo und Pünktlichkeit. Leistung ist Arbeit in der Zeit. Einmal aber blieb die Zeit stehen! Am 6. August 1945 um 8.15Uhr. Abwurf der ersten Atombombe! Und als die Zeit stehen geblieben war und sich wieder weiterbewegte, war das alte Japan untergegangen…

So stand am nächsten Tag  das Memorial Peace Museum auf dem Programm. Vor allem Marius hat sich schon sehr auf den Besuch “gefreut” und hat mir im Vorfeld schon viel davon erzählt. Ich gebe ja zu, anfangs war ich kurz skeptisch, da ich nicht sehr Lust hatte bei so schönem Wetter ins Museum zu gehen, aber ich habe mich trotzdem gerne darauf eingelassen und habe es danach auf keinen Fall bereut.

Im Museum konnte man die auf Hiroshima abgeworfene Atombombe anschauen und vor allem die Auswirkungen einer solchen Übermacht verdeutlicht. Und da gibt es die Geschichte von dem kleinen Mädchen Sadako, die 10 Jahre später Leukämie bekommen hat (Nachwirkung). Dazu wurden Filme gezeigt und das Schicksal der Betroffenen hat uns wirklich mitgenommen.

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291P1030614Danach sind wir mit der Fähre auf die Insel Miyajima. Was hier echt schön war: Es laufen Rehe einfach frei rum....Ich bin ehrlich, wie ihr wisst, bin ich sonst nicht so der sehr große Tiernarr aber das war irgendwie cool auch wenn ich einmal kurz einen kleinen Schreianfall bekommen :-) Ich hab auf einer Bank in meinem Rucksack gewühlt und da hat man eben das Plastikpapier meiner Marspackung gehört und auf einmal standen 2 oder 3 Rehe um mich herum und haben angefangen an meiner Tasche zu lecken. Ahh und ich konnte nichts tun :-)  Da musst ich einfach mal einen kurzen Schrei loslassen, da ich kurz erschrocken bin :-) Die Hauptattraktion von Miyajima ist jedoch der Schinto Schrein. Dieser ist auf Pfählen in den Uferschlamm gebaut und mit seinem großen roten Tor, dass im Wasser 160m vor der Insel steht, ist es eines der meistfotografierten Wahrzeichen Japans. Bei Ebbe kann es zu Fuß erreicht werden, bei Flut steht es vollständig im Wasser.
 
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