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+++ Wir sind wieder daheim aber wir schreiben weiter an unseren Blogeinträgen! +++ Wir möchten uns für eure Unterstützung und euer Interesse für die letzten 3 Jahren bedanken! +++

Dienstag, 23. August 2011

Borneo ( Teil 3 )

KUCHING – Besuch beim Stamm der Iban: Kopfjäger!

Wenn man auf Borneo ist, darf ein Besuch bei den Iban nicht fehlen! So haben wir uns begeistert zu einer Urwald-Tour angemeldet, inklusive Übernachtung bei dem Iban-Stamm! Die Iban, auch Sea Dayak genannt, sind eine Ethnie der Insel Borneo und werden zur Gruppe der Dayak-Völker gezählt. Das Besondere an den Ureinwohnern Borneos ist, dass sie in ca. 200m. langen Langhäusern wohnen. Die traditionellen Holzhäuser auf Stelzen beherbergen jeweils bis zu 35 Familien. Insbesondere im 19. Jahrhundert waren die Iban für das Ausüben von Kopfjagd und Piraterie bekannt.

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Morgens um 9 Uhr wurden wir von unserem Guide Richard abgeholt. Ca.5 Std. dauerte die Fahrt ins Insel-Innere (225km). Die Landschaft war ein tropisches Dorado wie aus dem Bilderbuch: Sowohl Papayas, Pfeffersträucher und Palmen als auch Bananen, Bambus und die Jackfruit wachsen hier. In Surian, die Stadt, die nach der asiatischen Stinkfrucht Durian benannt ist, haben wir noch kurz einen Stopp auf dem Localmarket eingelegt. Dieser war vor allem für Werner und Elvi interessant und neu.

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P1030460 Gegen Nachmittag sind wir am Lemanak River angekommen. Dort sind wir ins Langboot umgestiegen. Die Fahrt war uns nicht so ganz geheuer, nachdem uns erzählt wurde, dass hier ein Riesenkrokodil seit 1.000 Jahren sein Unwesen treibt…. Die Fahrt durch den Urwald war trotzdem richtig schön und nach einer halben Stunde legten wir heil :-) bei den Iban an. Vor allem Adri und Elvi war es anfangs noch ein wenig mulmig zumute, nachdem sie gelesen haben, dass es bei den Iban kein “Wenn und Aber” gibt wenn es um das Reiswein trinken geht ;-)

Als wir ankamen war aber erst mal Tea-Time und  man saß mit den anderen Besuchern zum “Kennenlernen” zusammen, bis uns unsere “Betten” im Gäste-Langhaus zugeteilt wurden. Naja Betten konnte man das nicht nennen! Eher Holzboxen, die Stalleinteilungen ähnelten, mit Matratzen ausgelegt, die mind. so alt waren wie die Iban. Und davon ca. 40 in einem Langhaus.

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P1030534 Gegen 18.30 Uhr gab es dann Abendessen. Dieses wurde von den verschiedenen Guide´s für uns zubereitet. Nach dem Essen war es soweit! Wir versammelten uns im Flur  auf dem Boden und  zur Begrüßung gab es- 3x dürft ihr raten- Tuak, der selbst gebrannte Reisschnaps. Im Übrigen waren Adri´s und Elvi´s Sorge umsonst. Sie konnten es bei nur einer Runde Reisschnaps belassen, da unser Guide das Trinken gerne übernommen hat :-)

Anschließend kamen die einzelnen Iban-Mitglieder zum Vorschein und uns wurde der traditionelle Tanz Ngajat aufgeführt. Der Tanz war seeeehr langsam und wirklich viel Ausdruck steckte nicht hinter dem Tanz aber ihr wisst ja: andere Stämme-andere Sitten :-)! Elvi und Werner wurden nicht verschont und hatten die Ehre, den Tanz gleich selbst auszuprobieren :-)

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Hinterher gab es sogar eine Runde Twister Spiel mit Holzstangen. Gehört wohl zu jedem großen Anlass der Iban dazu. Mari hat sogar mitgespielt und mal kurz allen Iban und anderen “Mitspielern” die Show gestohlen, denn keiner war flotter als er ;-) Aber schaut selbst! :) Man ist noch ein bisschen zusammen gesessen aber, um noch ein bisschen unsere Ruhe vor den anderen schnarchenden Zimmergenossen zu haben, sind wir relativ früh in unsere Holzbox zurürck.

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An unserem 2.Tag haben wir nach dem Frühstück das Blasrohr schießen gelernt und haben eine kleine gemütliche Wanderung mit Waldkunde gemeinsam mit unserem Guide und einem Iban Mitglied unternommen. Uns wurde u.a. gezeigt, wie früher Fallen für Wildtiere gestellt wurden, welche Blätter für med.Zwecke geeignet sind oder z.B. welcher Baum für das Herstellen des Blasrohres und für das Pfeilgift genutzt wird. Nach dieser lehrreichen Wanderung sind wir mit Boot und Bus dann zurück nach Kuching.

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Zurück in der Zivilisation, haben wir uns alle 4 wieder auf Chicken Masala, Curry Chicken und Roti bei unserem Freund dem Inder, gefreut :-) Werner&Elvi sind ja schon seit ihrem damaligen Aufenthalt in Indien überzeugte Curry Fans und auch wir sind spätestens seit Langkawi der indischen Küche verfallen. So MÜSSEN wir das gute Indische Essen hier einfach ausnutzen.

Auch haben wir die 2 Tage bei den Iban Revue passieren lassen und mussten alle 4 einerseits feststellen, dass der Aufenthalt zwar sehr interessant, witzig und schön war, anderseits waren wir uns  aber auch einig, dass die Iban einfach nicht mehr so leben müssen wie früher und, dass man dadurch vom früheren Lebenstill teilweise nicht mehr wirklich viel sieht, wie man sich vielleicht erhofft oder sich vorgestellt hat. Wir vermuten, dass die touristische Aufmachung dabei eine große Rolle spielt.

 

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Freitag, 12. August 2011

Borneo ( Teil 2 )

BAKO NATIONALPARK – Uns laust ein Nasenaffe

P1030205 Nichts da mit ausruhen! :-) Nach unserem Ausflug zu den Orang-Utans haben wir uns am nächsten Tag auf zum ersten “Taman Negara” (Nationalpark) gemacht. Der Bako Nationalpark ist Sarawak´s ältester Nationalpark und ist ein 27 km² großes natürliches Schutzgebiet auf einer jadegrünen Halbinsel, die ins Chinesische Meer hineinragt.


 

P1030215 Um Zeit zu sparen, sind wir nach dem Frühstück mit dem Taxi direkt bis zum Bootsanleger. Hier sind wir in ein Boot umgestiegen. Bereits während der Bootsfahrt kam das Dschungel Feeling auf. Mit dem Boot fuhren wir quer durch Magrovenwälder und haben sogar einen Seeadler gesichtet!! Nach 15Min. sind wir am Hauptquartier angekommen, wo wir uns aus Sicherheitsgründen erst einmal registrieren mussten - um sicher zu gehen, dass im Fall der Fälle auch nach uns gesucht wird :-) Wenn man wie wir, nur einen Tag im Park hat, gibt es dafür 3 geeignete Trails. Der Trail, den wir gewählt haben, führte uns u.a. zu einem Aussichtspunkt über den Park.

P1030227 Und da standen wir also! 2Min. und einige Schritte später! Wir, mitten im Dschungel, und alles um uns herum sooo unglaublich groß und meeeega heiß! Zwischen den gigantisch hohen Bäumen und den großen Pflanzen kamen wir uns glatt vor wie im Land der Riesen! Allein nur der Weg bis zur Aussichtsplattform, welcher ca. 2 km lang war, war zum dahin “schmelzen”!! Ja kann man interpretieren wie man möchte ;-)

Der Weg war eigentlich ein einfacher Trampelpfad und ging über Wurzeln, Steine, Äste, Blätter usw. Doch es war ein auf und ab vom feinsten! Nachdem also selbst Werner und Elvi, die eingefleischten Wanderer unter uns, diesen Weg unter diesen Sauna-Bedingungen, als weniger interessant und zu hardcore betrachteten, sind wir umgedreht und haben uns für einen anderen Trail entschieden, der angeblich mehr zu bieten hatte :-)

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P1030241 Gute Entscheidung! Auch auf diesem Weg wurden wir zwar von der Natur nicht vor voll(!)geschwitzten T-Shirts und harter Beinarbeit verschont, doch dafür wurden wir mit vielen verschiedenen Tieren und Pflanzen belohnt! Von blauen Krebsen, bunte große Schmetterlinge, Tausendfüßler bis hin zu Nasenaffen, die es nur auf Borneo gibt. Auch dieser Weg war ein hartes auf und ab doch sogar Adri war stolz auf sich, als sie endlich, nachdem sie ihren inneren Schweinehund überwunden hatte, bei der restlichen Familie unten am Strand angekommen ist. Dort gab es einen gutes Vesper, um sich für den Rückweg zum Hauptquartier zu stärken.

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Anfangs war noch eine zweite Wanderung geplant doch das haben wir uns dann doch anders überlegt und haben unsere Kräfte für die nächsten Wanderungen aufgehoben :-) Zurück in Kuching waren wir bei unserem “Stamm Inder” unseren Hunger stillen und sind alle total fertig sehr früh in das Land der Träume gefallen!

 

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Mittwoch, 10. August 2011

Borneo ( Teil 1 )

KUCHING –  Besuch bei unseren rothaarigen “Verwandten”

P1020869Seit dem 1.8. befinden wir uns auf Borneo, einer der schönsten Inseln dieses Planeten: Dichter, artenreicher Dschungel und Strände wie aus dem Bilderbuch und nur ca. 90 Flugminuten östlich von Kuala Lumpur entfernt. Dieses Naturparadies teilen sich das Sultanat Brunei, Indonesien und die malaysischen Staaten Sabah und Sarawak.
 

P1020885 Bereits im Vorfeld haben wir uns sehr auf unseren Borneo Trip gefreut. Doch die Freude war noch größer als wir Anfang Juni erfahren haben, dass wir diese Insel gemeinsam mit Werner und Elvi, Marius´s Eltern, erkunden und erleben werden. So waren wir trotz Übermüdung vom  Durchmachen am Vortag, mega aufgeregt, als wir in Kuching, 8 Std. später als geplant, in unserem Hostel angekommen sind. Um 23 Uhr endlich, hörten wir im Flur schon bekannte Stimmen und juhu! Sie waren da!! Wir konnten die beiden endlich mal wieder richtig drücken und ihr könnt euch sicher vorstellen, wie gut es tut, Familie nach 8 Monaten on tour einfach mal wieder um sich zu haben. Natürlich gab es viel Gesprächsstoff nachzuholen und wir konnten zudem unsere “Bestellung” aus der Heimat entgegennehmen. :-)

P1020938 Da die gemeinsame Zeit leider aber recht kurz ist haben wir am nächsten Tag mit unserem straffen Zeitplan angefangen. Auf dem Programm stand das Orang-Utan “Semenggoh Wildlife Center”. Am besten kann man die orangefarbenen “Waldmenschen” zur Fütterungszeit beobachten, um 9 Uhr und 15 Uhr. Also haben wir uns nach unserem ausgiebigem Frühstück im B&B Inn mit dem Bus rechtzeitig auf dem Weg gemacht, um die Fütterungszeit um 15 Uhr nicht zu verpassen.

P1020999 Im “Semenggoh Wildlife Rehabilitation Center”  leben ca. 25 unserer "rothaarigen Verwandten” (nein, nicht die Iren). In der Umgebung gibt es leider nicht genug natürlichen Wald, um die Tiere wieder in die Wildnis zu entlassen. Auch gibt es keine Garantie die Orang-Utans zu sehen, denn die Affen kommen und gehen nach Belieben. So standen wir im grünen Dickicht und lauschten gespannt dem Knacken der Äste. Meist verrät nur ein leises Blätterrauschen, dass über uns Affen sind. Und wir hatten Glück! Kurz nach 15 Uhr kamen 4 Orang-Utans zum Vorschein, um sich ihre Bananen, Kokosnüsse und ihr Zuckerrohr abzuholen.

P1020974 Es war richtig schön den Orang-Utans so nahe zu sein ohne, dass ein Gitter oder Panzerglas dazwischen ist. Ganz anders als im Zoo! Die Affen haben uns gut unterhalten. Sie haben sich z.B. von Baum zu Baum geschwungen, Grimassen gezogen und sich gegenseitig das Essen geklaut. Vor allem ein junges Orang-Utan Weibchen hat sich mit ihrer Showeinlage von ihrer besten Seite gezeigt und geposed was das Zeug hält :-) 

Doch gespannt haben wir auf Richie gewartet. Richie ist der größte Affe hier und wiegt 150 kg! Allerdings wollte sich Richie einfach nicht Blicken lassen. Als plötzlich aber eine Orang-Utan Mama mit ihrem Orang-Utan Baby aufgetaucht ist war Richie ganz schnell vergessen! Die beiden waren so süß und es hat echt Spaß gemacht die beiden zu beobachten!!!

P1030186 Nach gut einer Stunde aber haben uns die unterhaltsamen Orang-Utans “verlassen” und wir haben uns auf dem Weg zurück nach Kuching gemacht. Beim Essen mussten wir nicht lang überlegen,! Wir waren uns gleich alle einig :-) So haben wir den Abend mit einem Bier und indischem Essen abgerundet! Wir müssen gestehen, solche Abende hat man in den letzten 8 Monaten doch ab und an arg vermisst :-)

 

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Montag, 8. August 2011

Malaysia ( Teil 3 )

MELAKA – Eine weitere Stadt mit Charakter

P1020769 Die Anreise von Georgetown nach Melaka war sehr einfach und ist problemlos verlaufen. Wir waren zwar 7 Std. im Bus unterwegs aber die Busse sind sehr komfortabel. Allerdings sind wir ein wenig später als geplant in Melaka angekommen und die Unterkunftssuche wurde somit ein bisschen erschwert. Nichts desto trotz haben wir für die erste Nacht noch ein sehr günstiges Bett im Dorm bekommen. Am nächsten Tag sind wir jedoch in Tony´s Guesthouse in Little India umgezogen, da wir ein günstiges Doppelzimmer mit Wifi bevorzugt haben :-)

P1020773 Wie auch Georgetown steht Melaka auf der Liste der Weltkulturerbe der UNESCO, was bedeutet, dass das “Abklappern” der Sehenswürdigkeiten ein Muss ist. Vor allem in Chinatown, das Herz von Melaka, gab es einiges an historischen Sehenswürdigkeiten zu sehen. Melaka ist eine Stadt mit Charakter und auch hier könnte man von so vielen Gässchen oder Gebäuden einfach Bilder schießen, in einen Rahmen und aufhängen und es würde echt cool aussehen ;-)

 

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Am Sonntag sind wir dann los in Richtung Flughafen nach Kuala Lumpur.  Von dort haben wir, nach einigen Komplikationen, unseren Flug nach Kuching (Borneo) genommen.

 

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Mittwoch, 27. Juli 2011

Malaysia ( Teil 2 )

GEORGETOWN (PENANG) – In einer anderen Welt

P1020711 Wie immer mussten wir uns auch auf Langkawi überlegen wie wir am billigsten von der Insel wegkommen. Ehrlich gesagt haben wir uns sogar kurz überlegt den einfachsten aber leider teureren Weg zu wählen: In 3 Std. kurz mit der Fähre von Langkawi direkt nach Georgetown. Allerdings konnten wir das mit unserem Gewissen einfach nicht vereinbaren. So sind wir am Sonntag Morgen zuerst mit dem Taxi an den Pier in Kuah und von dort ging´s in 1 1/2 Std. erst einmal nach Kuala Perlis.

Wir haben  uns zuvor auf Langkawi ein wenig umgehört und uns wurde gesagt, dass von KP 3 Busse nach Georgetown fahren und einer davon um 15 Uhr. Diesen wollten wir eigentlich auch erwischen. Schien auch kein Problem zu sein, nachdem wir gelesen haben, dass sich die Busstation in KP sogar direkt gegenüber vom Pier befindet.

P1020570 Genug Einleitung. In KP angekommen haben wir nach kurzer Suche also die Busstation gefunden. ABER wie soll es sein, schlechte Nachricht!!! Ja eigentlich fahren von hier ja schon Busse nach Georgetown aber ausgerechnet derzeit nicht wegen irgendwelchen Renovierungsarbeiten vom Ticketschalter. Um mittlerweile 13.30 Uhr wurde uns also gesagt wir können als Alternative nach Kangar fahren (ca.30 Min.) und von dort den Bus nehmen. Als wir losgelaufen sind in Richtung Bushaltestelle hat es aber so fest angefangen zu regnen, dass wir uns erst mal unter ein Dach stellen mussten und warten. War echt witzig wie wir dort angeschaut wurden…Vermutlich kommen nicht viele Touristen nach KP :-)

P1020656 Um 14 Uhr sind wir doch schon ein wenig nervös geworden und grad da fängt auch noch ein junger Malaye an uns anzuquatschen. Bitte versteht uns nicht falsch, wir freuen uns ja sonst schon mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen aber in diesem Moment hatten wir einfach andere Sorgen - dachten wir zumindest. Nach ein paar Minuten Small Talk hat sich heraus gestellt, dass dieser Malaye uns tatsächlich nach Kangar mitnehmen will, da er da etwas zu erledigen hat. Misstrauisch wie wir sind haben wir erst gezögert und nach dem Preis gefragt. Doch es gab anscheinend keinen (!) Haken und so konnten wir nicht anderes als mitzufahren :-) Im Auto hat sich Alif sogar als sehr gesprächig erwiesen und als wir ihm doch noch was einstecken wollten, wollte er es einfach nicht annehmen… War wirklich sehr nett! In Thailand kamen solche Situation doch weniger vor bzw. gar nicht!

P10205753 Mal dürft ihr aber raten welche Nachricht wir an der Bushaltestelle in Kangar  bekommen haben? Bingo! Der Bus um 15 Uhr war nun voll :-( Jedoch hatten wir glücklicherweise die Möglichkeit um 16 Uhr einen Bus zu nehmen bis nach Butterworth. Von Butterwoth konnten wir bequem mit der Fähre nach Georgetown rüber. Um 19 Uhr waren wir endlich nach 8 Std. an unserem Ziel! War wie immer ein bisschen mit Stress verbunden aber wie jedes Mal waren wir auch an diesem Tag froh es auf eigene Faust gemacht zu haben und uns somit gutes Geld gespart zu haben.

 

Zwar haben wir bereits auf Langkawi schon realisiert, dass wir in einem neuem Land sind aber in Georgetown noch viel mehr. Keine Tuk-Tuk Fahrer, die einen überall anquatschen, bessere Verkehrsregelung, weniger Müll an den Straßenseiten,  mehr Autos als Roller und ca. 60% der Frauen mit Kopftuch.

P1020596 An unserem ersten Tag sind wir durch die Innenstadt mit ihren vielen Seitengässchen spaziert und haben uns die zahlreichen Moscheen, Kirchen, hinduistische und chinesisch-buddhistische Tempel angeschaut. All diese historischen Kulturerben repräsentieren die verschiedensten Nationen, wie Chinesen, Inder, Araber, Malayen, Achinesen, Siamesen, Burmesen und Europäer, die hier zusammen leben und sowohl Kultur, Religion als auch Essen miteinander “teilen”. Da wir aber schon in Singapur waren, war uns das alles nicht wirklich fremd bzw. neu.

3 Tage Georgetown waren aber auch genug und so ziehen wir weiter nach Melaka- die älteste Stadt Malaysia´s.

 

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Sonntag, 24. Juli 2011

Malaysia ( Teil 1 )

PULAU LANGKAWI – Der “rotbraune Adler”

P1020447 Endlich in Malaysia! Am Pier mussten wir uns natürlich erst mal das “Visum” bzw. den Einreisestempel abholen, was allerdings rucki zucki ging, da man als deutscher & italienischer Staatsbürger 3 Monate ohne Visum im Land bleiben kann. Als wir am Pier in Kuah angekommen sind, hatten wir eher den Eindruck, als wären wir an einemP1020451 großen arabischen  Flughafen! Viele Frauen mit Kopftuch oder gar komplett verhüllt (Burka)! Aber das wundert einen nicht in einem Land, in dem der Islam, zu dem sich 60% der Bevölkerung bekennen, Staatsreligion ist. Zudem ist die Insel ein zoll- und steuerfreies Gebiet d.h. vor allem die alkoholischen Getränke sind deutlich billiger als im Rest Malaysias –> nur zur Info; für uns nicht wirklich relevant ;-)

 

Wir haben uns für den Pantai Cenang Strand entschieden. Um hier allerdings hin zu kommen, hat man keine andere Wahl als ein Taxi für 24MYR zu nehmen. Die Taxikosten konnten wir uns aber teilen können, weil wir einen anderen Deutschen gefunden haben, der ebenfalls dort hin wollte.

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Um Zeit und Mühe zu sparen sind wir dieses Mal nach dem Lonely Planet gegangen und hatten somit gleich unsere Unterkunft. Der Nachteil daran, diese Unterkünfte sind demnach ziemlich voll - aber was soll´s… :-)

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Langkawi ist die Hauptinsel und gleichzeitig der Name einer Inselgruppe von rund 99 Kalksteininsel. Allerdings sind hiervon nur 3 Inseln bewohnt. Langkawi wird von seinen Bewohnern auch "Little Paradise" genannt und die 99 Inseln sind als Geopark in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen.

P1020457 Wie auf jeder Insel kann man auch hier einiges unternehmen wie z.B. Wasserfälle und Aquarien anschauen, von Strand zu Strand “hoppen” oder schnorcheln. Ein lohnenswerter Ausflug soll der Besuch des “Langkawi Cable Car” sein. Die Fahrt mit der Seilbahn führt zu einer tollen Aussichtsplattform. Jedoch hätte sich der Ausflug für uns leider nicht gelohnt, da das diesige Wetter die Sicht von oben getrübt hat.

P1020522 Allerdings konnten wir uns auch einfach nur mit “faul am Strand rumliegen” zufrieden geben. Schließlich sind wir bald auf Borneo, wo wir hoffentlich genügend Abenteuer und Bewegung erleben werden :-) Nach 3 Tagen auf der Insel geht es jetzt weiter entlang der Westküste nach Georgetown (Penang).

 

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Mittwoch, 20. Juli 2011

Thailand ( Teil 9 )

KRABI & SATUN – Letzte Stopp´s in Thailand (neuer Tag,neues Glück)

P1020379 Nach unserem Ausflug auf die Inseln im Süden Thailands, sind wir zurück in die Zivilisation gekehrt. Von Koh Samui aus sind wir direkt nach Krabi. Warum Krabi? Ja stimmt, da waren wir schon… Aber wir wollten noch einige Sachen erledigen, bevor es nach Malaysia geht. Krabi haben wir ausgesucht, da wir uns einfach schon ausgekannt haben und wussten was uns erwartet. Zudem wollten wir von hier runter nach Satun, um von dort die Grenze nach Malaysia zu überqueren.

Die Zeit in Krabi war jedoch nicht wirklich spektakulär. Wir hatten genügend Zeit  unseren Blog mal wieder auf Vordermann zu bringen (wie euch hoffentlich schon aufgefallen ist:-)), haben unseren Weiterflug nach Indonesien gebucht, ausgeschlafen, usw.:-)

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Am Montag sollte es dann endlich nach Malaysia. Um Zeit zu sparen haben wir in unserem alten Stammreisebüro ein Kombiticket direkt nach Langkawi gebucht. Das Kombiticket hat uns gleich gekostet wie die Strecke auf eigene Faust zurückzulegen.

Um 7 Uhr wurden wir mit dem Minivan abgeholt. Schon beim Beladen unserer Rucksäcke hat der Fahrer blöd rumgetan, dass diese eigentlich viel zu groß seien und wir würden große Probleme haben beim Umsteigen in den nächsten Bus. Wir haben das Problem überhaupt nicht verstanden, da wir in unseren ganzen 7 Monaten Südostasien noch nie Probleme mit dem Gepäck hatten…. Nach langem Hin und Her meinte er wir können das Gepäck zwar mitnehmen (danke, sehr großzügig…) aber wie gesagt er garantiert uns, dass wir im nächsten Bus mind. einen zusätzlichen Sitz bezahlen müssen. Ehrlich gesagt war uns das dann wirklich alles zu blöd und so haben wir beschlossen auszusteigen, was dem Fahrer mehr als recht war. Das Geld haben wir natürlich zurückbekommen.

Total genervt schon um 7 Uhr mit solchen Problemen am frühen Morgen konfrontiert zu werden, haben wir uns erst mal in ein Café gesetzt, um wieder runterzukommen und Plan B aufzustellen. Für Plan B kam folgendes raus: Wir haben uns in unserem Stammreisebüro ordentlich beschwert und sind anschließend an die Busstation, um den Bus nach Satun zu nehmen. Was wir allerdings im Vorfeld wussten, der Bus kommt erst nach 16 Uhr in Satun an und die letzte Fähre nach Langkawi geht um 16 Uhr. Das bedeutete, eine Nacht in Satun einplanen aber zum Glück sind wir ja so flexibel.

P1020419An der Busstation haben wir 3h auf den ersten Bus (11 Uhr) warten müssen. Als dieser jedoch endlich ankam, erwartet uns schon die nächste Überraschung: Der Bus war bis unters Dach voll mit Thai´s und es gab für uns und unser Gepäck also überhaupt keinen Platz mehr. Selbst wenn wir gewollt hätten, hätten wir nicht mal einen Stehplatz bekommen!!! Na toll! Im Nachhinein haben wir erfahren, dass der Montag der letzte Urlaubstag von 4 für die Thai´s war. Schöne Sch***! Da wir keine andere Wahl hatten sind wir zurück ins Guesthouse, haben wieder eingecheckt und haben den restlichen Tag am Stadtstrand von Ao Nang verbracht.

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Neuer Tag, neues Glück: Am Dienstag konnten wir problemlos mit dem Localbus nach Satun! In Satun haben wir nicht mehr viel machen können, da wir hauptsächlich beschäftigt waren, eine Unterkunft zu finden, die unserem Budget entspricht. Leider hat sich das als Zeitverschwendung rausgestellt (kann auch mal vorkommen), weil das Angebot an Guesthäusern einfach zu gering ist. Aber wir waren dann echt nur noch froh, als wir zumindest ein Bett und eine kalte Dusche hatten!!!

Heute, einigermaßen ausgeschlafen, haben wir uns auf den Weg zum Pier gemacht. Nach 2h Warten und kurzem “auschecken” aus Thailand, sind wir dann problemlos mit der Express Fähre in 1 1/2 Std. auf die Insel Langkawi rüber gedüst.

Hello Malaysia!!!

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