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+++ Wir sind wieder daheim aber wir schreiben weiter an unseren Blogeinträgen! +++ Wir möchten uns für eure Unterstützung und euer Interesse für die letzten 3 Jahren bedanken! +++

Sonntag, 3. Juni 2012

Australien ( Teil 11 )

PORT HEDLAND – The town where you can make “fucking” good money :-) 

Lang, lang, lang ist´s her…Nein, nicht die Zeit, die wir nicht mehr in Deutschland waren - ok schon auch aber natürlich meinen wir unseren letzen Blogeintrag :-) Warum? Wir müssen gestehen wir können euch leider einfach keine spannende Story erzählen. Wie auch ihr, sind wir kräftig am arbeiten :-). Wir sind immer noch bei Hertz und kümmern uns fleißig um Autos. Ja wir haben uns sogar richtig “eingelebt” :-) Wir arbeiten zwar 70 Stunden die Woche aber man gewöhnt sich dran und Wal, unser Chef, 50 Jahre alt, ist einfach spitze. Wir kennen keinen anderen der so viel rum flucht wie er und in einem Satz 5 x“fucking” erwähnen kann aber er ist ehrlich, großzügig, hilft uns wo er kann ,weiß uns zu schätzen und ist einfach fucking cool :-)! Wir kommen super mit ihm aus und haben Spaß!

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Normalerweise stehen wir gegen 5.30 Uhr auf, frühstücken kurz, und fangen zwischen 6 und 7 Uhr an! Da wir mehr oder weniger unsere eigenen Chefs sind, tun wir noch alles vorbereiten, damit unsere 2 Kollegen Julian und Michael auch gleich was zu tun haben wenn sie kommen:-). Michael ist ein 18-jähriger Australier, der am liebsten gaaanz viel Geld machen würde und nichts schaffen. Zwar macht er was man ihn sagt aber wirklich mitdenken darauf hat er keine Lust:-). Julian hingegen, ein 21-jähriger Deutscher aus Bremen, ist sehr motiviert zum arbeiten. Julian ist seit 2 Wochen dabei, um Mari und Michael zu unterstützen, da Adri mittlerweile auch im Büro aushilft und die Arbeit der Washbay organisiert. Feierabend machen wir wenn wir unsere Arbeit erledigt haben. Da ist es dann meist zwischen 18.30 Uhr und 20 Uhr. Danach wird am Flughafen geduscht, was gekocht gegessen und dann geht es auch gleich ins Bett. Mittlerweile haben wir sogar einen kleinen Fernseher, so dass wir bisschen Abwechslung haben:-).

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Wir “wohnen” immernoch in unserer Waschanlage und schlafen in unserem Camper. Alles super nur, dass uns gerade das Wetter ein bisschen ein Strich durch die Rechnung macht, Bei 17 Grad würdet ihr wahrscheinlich schon das Schwitzen anfangen aber wir erstarren zu Eisklötzen bei diesen Temperaturen :-) Der Wind ist richtig kalt und das Wasser zum Auto waschen noch viel kälter. Aber zum Glück steigen die Temperaturen tagsüber auf wollige 30 Grad wieder an.

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Sonntag ist bei uns dann auch arbeitsfreier Tag. Hier können wir dann unsere Wäsche waschen, uns ein beliebiges Auto schnappen, um damit unseren Wocheneinkauf zu erledigen oder auch mal einen Ausflug im 4WD zu unternehmen. Außerdem kommen wir Dank Wal in den Genuss, mindestens einmal die Woche gut essen zu gehen, denn wir werden großzügiger weise in unsere Lieblingskantine “Port Haven” eingeladen. Dort gibt es ein fettes Buffet mit allem was das Herz gegehrt! (siehe Fotos :-) ) Derzeit geht es uns also sehr gut und wir freuen uns wöchentlich über unser “leicht” verdientes Geld:-). Wann genau wir weiterziehen steht noch nicht wirklich fest aber wir halten euch auf dem Laufenden……

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Sonntag, 18. März 2012

Australien ( Teil 10 )

80 MILE BEACH / PORT HEDLAND – Dem Reisen wieder ein Stückchen näher

P1090702 Der Abschied von Broome ist uns nicht allzu schwer gefallen, da die Lust auf eine neue Umgebung und einen neuen Job größer war als der wehmütige Abschiedsschmerz ;-). Gegen Nachmittag haben wir also Broome verlassen und haben den 400km entfernten 80 Mile angesteuert. Weil die Dunkelheit aber schneller einbricht, als unser Van 400km in 3Std. fährt, haben wir nach dem nächsten Rastplatz gesucht und sind schier verzweifelt, da alle kostenlosen abgesperrt waren. Beim 3. haben wir die Absperrung aber durchbrechen müssen, da wir nicht riskieren wollten nachts ein Tier anzufahren. Schließlich ist es hier nicht unüblich, dass ein Känguru oder eine Kuh plötzlich mitten auf der Straße steht. So sind wir nach 3 Monaten wieder in den Genuss gekommen in unserem eigenen Van zu schlafen und haben uns auch gleich wieder daran gewöhnt gehabt :-).

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P1090715 Am nächsten Morgen konnten wir es kaum mehr erwarten und haben uns nach dem Frühstück auf zum Strand gemacht. Auf dem Weg dahin sind wir auch zum ersten Mal off Road (ungeteerte Straße) gefahren, was vor allem Mari gefreut hat und uns zum Glück nur eine Radkappe gekostet hat :-). Am 129km langen Sandstrand hat Mari dann begeistert sein neu gefundenes Skinboard ausprobieren können, während Adri einfach nur Sonne getankt hat. An diesem Strand legen auch jedes Jahr etliche Wasserschildkröten ihre Eier in den Sand.

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P1090804 Nach dem netten Strandausflug sind wir dann los in die nächste Stadt, Port Hedland. Als wir in die Stadt reingefahren sind war es auch schon wieder dunkel und naja wirklich happy waren wir noch nicht, doch ist wohl meist so, wenn man irgendwo ankommt, nicht richtig weiß wohin und niemanden kennt. Auf alle Fälle war selbst im dunkeln gleich zu erkennen, dass Port Hedland eine reine Industriestadt ist und außer Arbeit nicht viel mehr zu bieten hat. Gut ja, für uns genau richtig, nachdem wir 8 Tagen nicht mehr  gearbeitet haben :-). Wir haben das Stadtzentrum gesucht und mussten erst mal lachen, nachdem wirP1090821 festgestellt haben, dass dieses aus dem Hafen und vielleicht 2 Straßen besteht.  Das mit dem niemand kennen ist nicht ganz richtig -  denn tatsächlich kannten wir doch jemand, da unsere französischen Freunde schon länger hier sind. Nur hatten die für ein spontanes Treffen am Sonntag Abend keine Zeit. Doch die allerwichtigste Frage, nämlich wo man sich mit dem Van am besten abends zum schlafen hinstellt ohne gleich von den Rangern erwischt zu werden, konnte uns Alex am Telefon gleich beantworten. Wir waren schon am richtigen Platz ankommen. Die meisten Backpacker schlafen nämlich am Hafen bzw. auf dem großen Parkplatz nebenan.

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P1090811 Den nächsten Tag wollten wir schon mit der Jobsuche starten, doch leider war Feiertag, so haben wir die Suche auf den nächsten Tag verschoben. Da aber die Franzosen frei hatten, haben sie einen BBQ Abend organisiert, bei welchem dann auch noch andere Backpacker dabei waren, u.a. Tobi & Sarah. Die 2 haben uns erzählt, dass HERTZ, ihr Arbeitgeber, gerade ihreP1090818 Nachfolger eingestellt hat. Um bei der Jobsuche  irgendwo anzufangen sind wir am nächsten Tag trotzdem mal zu Hertz und hatten echt Schwein, dass die 2 neuen doch nicht eingestellt wurden. Also haben wir den Job gleich bekommen. So mussten wir nicht mehr groß suchen, arbeiten zusammen d.h. wir müssen uns also unser Auto nicht teilen um zu verschieden Arbeitsplätzen zu kommen, und da wir nur vorhaben ca.1 Monat zu bleiben lohnt es sich nicht lang auf einen Job zu warten, bei dem man mehr verdient.

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P1090916 Wir sind als “Detailer” angestellt und unsere Aufgaben bestehen darin, die Autos, die vermietet wurden zu checken, sie wieder zu tanken, sie zu waschen, von einem Parkplatz zum anderen zu fahren und für den neuen Kunden bereitzustellen. Die letzte Woche haben wir noch gemeinsam mit Tobi&Sarah gearbeitet, was echt spaßig war, doch ab Montag müssen wir das alleine meistern, da dieP1090876 2  bereits abgereist sind. So wie es aussieht werden wir 50-70 Std. die Woche arbeiten, so dass die Zeit relativ schnell vergeht. Pro Stunde gibt’s übrigens 25$ was umgerechnet 20€ sind. ;-) Die ersten Tage haben wir also weiter am Hafen-Parkplatz geschlafen, bis uns Wal, der Manager, angeboten hat in der Hertz Waschbucht zu schlafen. So können wir Sprit sparen, sind unter einem Dach und die Ranger können uns hier gar nichts tun :-).

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P1090939 Sonst gibt es wirklich nichts spannendes aus Port Hedland zu berichten, nur dass wir am Wochenende einen Cyclone miterleben konnten. Freitag Nachmittag mussten wir schon früher bei der Arbeit aufhören, da der Status von blau (There is a cyclone forecast. You need to start preparing for dangerous weather.) auf gelb (A cyclone is coming. You need to take action and prepare to shelter) gewechselt hat. Netterweise hat uns unser Chef zu sich nach Hause genommen bzw. uns seine Garage zurP1090997 Verfügung gestellt :-). Was aber auch besser ist, da wir eigentlich keine Lust hatten mit denen unter einem Dach zu wohnen. In der Garage haben wir alles was wir brauchen! Mittlerweile ist der Status auf rot (A cyclone is about to strike. You need to take cover IMMEDIATELY) was bedeutet, dass man das Haus nicht verlassen darf. Wenn man das tut und erwischt wird muss man sogar noch 1000 AUD Strafe zahlen! So sitzen wir grad mehr oder weniger in dieser Garage fest und warten ab, dass alles vorübergeht. Hoffen wir, dass  Montag alles vorbei ist und wir wieder arbeiten können. :-)

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