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Donnerstag, 9. Juni 2011

Thailand ( Teil 2 )

CHIANG RAI
P1130138Als wir am Samstag in Chiang Rai angekommen sind, haben wir uns irgendwie noch nicht so ganz wie in Thailand gefühlt…. Warum können wir gerade auch nicht sagen aber vielleicht lag es daran, dass die Suche nach einer Unterkunft länger als sonst gedauert hat, dass wir noch zu müde waren oder einfach nur zu ungeduldig. Gut, nachdem wir erst mal bis fast ans Ende der Stadt gelaufen sind, da wir uns ausnahmsweise mal auf den Lonely Planet verlassen haben, in der Hoffnung, dort günstige Gästehäuser finden, durften wir schön zurück an den Anfang der Stadt, weil nichts passendes dabei war…
So viel mal zum Lonely Planet, der uns nicht zum ersten Mal bei der Suche nach einer angemessen, günstigen Unterkunft enttäuscht hat :-) Ja wir wissen schon vermutlich für viele unvorstellbar :-) Kurze Rede langer Sinn. Nachdem wir uns es also erst mal in einem Café gemütlich gemacht haben, haben wir später doch noch einen für uns passenden Schlafplatz gefunden! Wer es günstig haben will muss eben geduldig sein…
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Über Chiang Rai an Sich gibt es nicht wirklich viel zu erzählen. Diese Stadt mit 62.000 Einwohnern, wird meist von Touristen angesteuert, die nach der Ausreise von Laos nicht 5h im Bus sitzen wollen, um zur nächst größeren Stadt (Chiang Mai) zu kommen, sondern nur 2h, so wie wir. Also wie gesagt, viel zum unternehmen gab es für uns nicht. Natürlich gibt es zwar wieder mal ein Dutzend Wats (Tempel) zu besichtigen, aber allmählich können wir diese nicht mal mehr unterscheiden :-). So haben wir die Zeit genutzt ein paar Dinge zu erledigen und waren sogar mal wieder in einer richtig großen Shopping Mall, zum “bummeln” bzw. eher schauen :-)!
Wobei einen außergewöhnlichen Tempel wollten wir uns dann doch nicht entgehen lassen:
-> Danke für den guten Tipp an das kleine Schweschterli in d’Schwiiz :-) <-
P1130169Der Wat Rong Khun, auch Weißer Tempel genannt, ist in seiner Bauweise einzigartig und bis heute (seit 1998) noch nicht fertig gestellt, da dem Künstler Chalermchai Kositpipat immer wieder neue Sachen einfallen :-). Wie der Name schon sagt, ist der Tempel von außen ganz weiß gestrichen. Außergewöhnlich waren die Wände im Innenbereich: Der Künstler hat sich hier freien Raum geschaffen und spirituelle Gemälde mit Comicfiguren wie Spiderman, Batman oder auch Shrek vermischt. Diese sollen sozusagen versuchen den Untergang der Welt zu retten :-) Leider waren Fotos nicht erlaubt. :-( Ein großer Pluspunkt ist, dass der Eintritt frei war und auch die Fahrt zum Tempel war mit dem Localbus ziemlich easy und günstig :-)
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Was in Chiang Rai auch wirklich noch schön war: Der Saturday-Night Market. Alles hat geleuchtet, überall waren gute Gerüche von den Garküchen und anderen Essständen und das alles wurde mit Livemusik und Tanzeinlagen abgerundet. Wobei solche Märkte in Thailand in jeder größeren Stadt zu finden sind :-)
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Nach 3 Tagen war’s dann aber genug. Seit gestern befinden wir uns in der bekanntesten und größten Stadt im Norden von Thailand: Chiang Mai!

Montag, 6. Juni 2011

Thailand ( Teil 1 )

VON LAOS NACH THAILAND
Wir haben es geschafft und sind gut in Thailand angekommen! Am 2.6 haben wir uns auf zum Pier in Luang Prabang gemacht und sind von dort aus mit dem “Slowboat” in Richtung Thailand. Die Fahrt dauerte ca. 9-10 Stunden. Das Boot war eine angenehme Alternative zur ständigen Busfahrt. Man hatte genügend Platz und die Sitze waren sehr bequem und stammten vermutlich von mehreren Minivans :-) Während der Fahrt haben wir uns wie auch im Bus gleich beschäftigt (schlafen, lesen, reden & essen), wobei man hier noch die schöne Flusslandschaft genießen konnte. Viele Passagiere waren wir auch nicht aber das kann auch daran liegen, dass die meisten Reisenden diese Bootsfahrt in die andere Richtung, d.h. von Thailand nach Laos, machen. Gegen 18 Uhr sind wir im Dörfchen Pak Beng (noch Laos) angekommen. In diesem Dorf gibt es NICHTS aber wir hatten immerhin einen günstigen Schlafplatz in der Nähe des Piers und das Restaurant war glücklicherweise auch sehr günstig. Viel machen konnten wir sowieso nicht, da wir weder Internet noch Strom (ok 1h oder so) hatten aber zum Glück haben wir ja uns :-))
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Am Freitag morgen gleiche Zeit ging es weiter. So waren wir auch an diesem Tag 10 Stunden auf dem Boot. Alles gleich bis auf die Toilette, die so verstopft war, dass wir sie nicht mehr nutzen konnten…. Abends sind wir dann In Huay Xai (noch immer Laos) angekommen und mussten auch hier übernachten, da es das “Slowboat” ganz zufällig nie schafft vor 18 Uhr anzukommen und um die Zeit macht die Grenze schon zu :-) Egal auch an diesem Abend haben wir nur gegessen und gleich geschlafen.
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Am Samstag Morgen war erst mal Frühsport angesagt: 1 1/2 km mit über 20kg auf den Rücken in Richtung “Check-Out” von Laos :-) Dort kurz noch 1 USD für den Ausreisestempel gezahlt und ab mit dem nächsten Boot auf die vertraute thailändische Seite Chiang Kon 5 Min. entfernt. Da wir schon ein 2-monatiges Visum hatten, kam es ausnahmsweise mal zu keinen “Schwierigkeiten”  beim “ Check-In” Thailand. Von hier haben wir noch am gleichen Tag den Bus nach Chiang Rai genommen.
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Zusammenfassend können wir sagen, dass wir die 2-tägige Bootsfahrt, die bei Backpackern sehr beliebt ist, genossen haben und weiterempfehlen können. Die einzigen 2 Nachteile: Lange Zeit auf dem Boot und der Ticketpreis 20 Euro ohne Übernachtungen und Verpflegung...

Mittwoch, 1. Juni 2011

Laos ( Teil 9 )

LUANG PRABANG – Die Stadt der Mönche und Tempel

Unsere letzten 5 “Urlaubstage” in Laos haben wir in Luang Prabang verbracht. Diese Kleinstadt hat u.a. einige Tempel zu bieten, die heute noch von etlichen Mönchen bewohnt werden, einen sehr schönen Nachtmarkt, auf dem viele handgearbeitete Dinge verkauft werden oder auch den Berg Phousi (130m). Was bei einem Besuch in Luang Prabang auch ein Muss ist: Um 5.30 Uhr aufstehen und die Almosenzeremonie der Mönche anschauen. Die Einwohner sitzen an der Straße und “spenden” Essen für die Mönche, für die diese Almosen die einzige Mahlzeit am Tag ist. Im Übrigen hat diesen Besuch nur Mari wahrgenommen. Adri lässt sich entschuldigen aber der Schlaf war zu tief oder sagen wir mal die Faulheit zu groß :-)

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Die wohl aber schönste Sehenswürdigkeit, zumindest für uns, ist der Koung Si Wasserfall. Dieser ist auch der bekannteste in Laos. Hier ergießen sich stufenförmige Wasserfälle über Kalksteinformationen in mintgrüne Pools. Der Wasserfall ist 32km außerhalb der Stadt und entweder per Moto, Fahrrad oder Tuk Tuk zu erreichen. Ursprünglich wollten wir die Strecke mit dem Moto zurücklegen, da angeblich das Moto für 2 (140.000 KIP) günstiger ist als ein Tuk Tuk. Das haben wir zumindest im Vorfeld von anderen Travellern gehört. In unserem Guesthouse haben wir aber zum Glück einen von den vielen Japanern kennengelernt, der uns den Tipp gegeben hat ein schon volles Tuk Tuk zu suchen und da den Preis von 35.000 Kip pro Person auf 20.000 Kip runterzuhandeln. Bei ihm hätte es geklappt…

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Das haben wir uns natürlich nicht 2x sagen lassen und sind am Dienstag gleich morgens los und haben uns auf die Suche gemacht. Naja wir müssen gestehen, dass wir nach 1h Suche die Hoffnung fast aufgeben haben, da uns die Tuk Tuk Fahrer schon beim Nennen des Preises ausgelacht haben…Wie ihr uns aber kennt, stecken wir nicht gleich den Kopf in den Stand und so hat sich unsere Geduld ausbezahlt. Allerdings hatten wir einen kleinen Deal mit dem Fahrer, was bedeutet, dass wir andere Traveller in den Glauben lassen mussten den gleichen Preis zu bezahlen :-) Nein, war nicht egoistisch doch bei solch einer langen Reise kann man sich eben nicht nur Freunde machen wenn man günstig davon kommen will :-)))

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                          Mari als Tarzan

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Sonst haben wir die Tage in Luang Prabang einfach genossen. Die Leute waren sehr nett, die Atmosphäre super entspannt und der Unterhalt entsprechend günstig dank dem Nudel und Gemüse Buffet für 10.000 Kip. Wie unsere Teller aussahen brauchen wir euch bestimmt nicht sagen – die Bilder sprechen für sich :-)

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Morgen ist aber auch unser letzter Tag gekommen und nach einer 2-tägigen Bootsfahrt über den Mekong, sollten wir dann im Norden von Thailand, in Chiang Rai, ankommen :-) Wir freuen uns zwar auf Thailand jedoch müssen wir gestehen, dass wir auch ein wenig traurig sind Laos zu verlassen. Ok die Preise hier sind schon ein bisschen hoch für das, dass Laos das ärmste Land Südostasiens ist aber die überaus bemühte Gastfreundlichkeit der Laoten entschädigt alles und wir brauchen eigentlich nicht erwähnen, dass man die meisten Kosten in einem Land selber “steuern” kann :-)